Unimog kaufen oder leihen?

 

 

Neulich hatte ich ein interessantes Gespräch mit dem Bauer, von dem ich immer unsere Milch und Eier hole. Manchmal ist er in Plauderlaune und da höre ich ihm natürlich höflich und aufmerksam zu. Er erzählte mir, dass eine seiner Unimogs nach etlichen Jahren in seinem Besitz den Geist aufgegeben hat. Es war zwar nur eine Frage der Zeit, aber trotzdem wirft das einige seiner Pläne über den Haufen. Denn mit nur einem Fahrzeug muss er den Einsatz anders planen und koordinieren als ursprünglich gedacht. Natürlich hatte er daran gedacht, sich gleich einen neuen anzuschaffen, doch das ist eine hohe finanzielle Investition. Deswegen war die Frage, einen Unimog kaufen oder lieber ausleihen? Der Bauernhof nebenan hatte drei von diesen Geräten. Fragen tut nicht weh, sagte ich ihm. Zumindest vorübergehend könnte er sich vielleicht einen Unimog ausborgen.

 

Einen Unimog kaufen kostet viel Geld

Als ich an jenem Nachmittag zuhause ankam, erzählte ich Tony von dem Gespräch mit dem Bauern. Er meinte, er verstehe die Bedenken des Bauers, denn so ein Fahrzeug ist auch ganz schön teuer. Vor ein paar Monaten hat Tony seinem Kumpel dabei geholfen, nach solchen Fahrzeugen im Internet zu suchen. Es gibt zwar auch günstige Modelle, doch sein Kumpel wollte einen möglichst neuen Unimog. Gut, dass wir keinen Bedarf für so etwas haben. Mit den frischen Eiern und der Milch vom Bauern rührte ich uns Pfannkuchen für ein leichtes Abendessen zusammen. Die Eier vom Bauern sind nicht nur die frischesten, was man auch am Geschmack merkt, sondern sie sind sogar teilweise günstiger als die Eier aus dem Supermarkt. Deswegen hole ich die Eier nur mehr von dort. Für gewöhnlich fahre ich einmal in der Woche und verbinde das mit einem kurzen Spaziergang in den naheliegenden Wald.

 

Doch noch eine Lösung gefunden

Als ich die Woche darauf wieder zum Bauer fuhr um unsere Lebensmittel abzuholen, merkte ich gleich, dass er wieder zwei Unimogs vor seiner Haustüre stehen hatte. Gut gelaunt kam er mir mit meiner Bestellung entgegen. Er erklärte mir, dass er seinen Nachbar gebeten hat, ihm mit dem Unimog auszuhelfen, da seiner defekt ist. Daraufhin meinte der Nachbar, er habe ohnehin vorgehabt, das Fahrzeug zu verkaufen, da er eigentlich nur einen wirklich im Einsatz hat und nicht drei benötigt. Der Bauer überlegte nur kurz und schlug seinem Nachbarn dann einen guten Preis für beide vor. Der Nachbarsbauer zögerte auch nicht lange und willigte ein. So sparten sich beide Zeit und Mühen.

 

 

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