Raspberry Pi als MediaCenter und digitaler Bilderrahmen

Worum geht es in diesem Artikel

Der Raspberry Pi (kurz RPI) ist vielen ja mittlerweile bekannt, da er sich besonders als kleiner und stromsparendes Mediacenter im Wohnzimmer, Schlafzimmer usw. eignet. An Betriebsystemen gibt es inzwischen auch eine recht große Auswahl. Nach anfänglichen Problemen mit OpenELEC bin ich auf Raspbmc umgestiegen und bin damit auch noch nach Monaten sehr zufrieden. Beide haben Debian ans Basis und stellen dem Benutzer das XBMC  als MediaCenter zur Verfügung.

Weiterhin bin ich schon länger auf der Suche nach einem guten digitalen Bilderrahmen, der er mir erlaubt auf einen Flickr-Account zuzugreifen. Der Hintergrund ist ganz einfach, ich möchte gerne eine Möglichkeit haben meiner Mutter von der Verwandschaft und mir Bildern zugänglich zu machen, damit Sie sich auch aus der Ferne daran erfreuen kann. Richtige Bilderrahmen mit Flickr-Schnittstelle sind extrem selben,fast nirgends verfügbar und auch noch sehr teuer.

Mittels Raspbmc und Flickr-Plugin ist der Raspberry Pi also wirklich perfekt für meine Anforderung.

In den nächsten Tagen werde ich euch detailliert aufzeigen, wie ihr das Raspbmc auf dem Raspberry Pi zum laufen bringt und wie ihr das Flickr-Plugin am besten konfiguriert.

Was wird benötigt

Den RaspberryPI gibt es in zwei unterschiedlichen Versionen. Modell A besitzt keinen LAN-Adapter und hat nur einen USB-Anschluss. Das bessere Modell B kommt dann mit LAN und zwei USB-Anschlüssen daher. Ab Oktober 2012 gibt es eine Revision 2 von dem Modell B, welche nun mit 512 MB RAM, anstatt 256 MB ausgeliefert wird. Die Speicherkarte sollte mindestens 8 GB groß und auch nicht zu langsam sein. Bei dem WLAN USB-Adapter muss man teilweise aufpassen, da nicht jedes Modell direkt von Raspbmc unterstützt wird. Bei dem unten genannten TP-Link muss man sich aber keine Sorgen machen. Da ich keinen zu großen Adapter wollte, habe ich mich für einen mit 150 Mbps entschieden, da diese sehr kurz sind und nicht all zuweit überstehen. Um den RPI mit Strom zu versorgen kann man entweder ein normales USB-Kabel mit Micro-USB verwenden und dieses z.B. an einen freien USB-Anschluss vom TV hängen, oder alternativ ein Steckernetzteil mit entsprechenden Anschluss verwenden. Ich hatte noch ein passendes Kabel und habe mir so das extra Netzteil gespart.

Für meinen meinen WLAN tauglichen Mediaplayer habe ich mir folgende Dinge besorgt.

  • Raspberry PI (Modell B, Rev. 1 mit 256 MB RAM)
  • SD-Karte (Transcend SDHC 8GB, Class 10, ca. 20 MB/s lesen)
  • WLAN USB-Adapter (TP-Link TL-WN725N, WLAN-n, 150 Mbps)
  • Micro USB-Kabel

RaspberryPI Projekt

Installation von Raspbmc

Zuerst müssen die Installationsdateien mittels Computer auf die SD-Karte kopiert werden. Während das für Linux und OSX mittels ein einfacher Terminalkommandos geschickt, existiert für Windows und OSX auch eine grafische Installationsroutine.

Linux
wget http://svn.stmlabs.com/svn/raspbmc/release/installers/python/install.py
chmod +x install.py

OSX
curl -O http://svn.stmlabs.com/svn/raspbmc/release/installers/python/install.py
chmod +x install.py

Danach wir die Installation gestartet
sudo python install.py

Nachdem man die SD-Karte ausgewählt hat, werden die Installationsdateien herunter geladen und auf die Karte kopiert. Danach kann die Karte in den RaspberryPI gesteckt werden. Nun wird automatisch die neuste Rasmbmc Version heruntergeladen, entpackt, installiert und die Karte mit einem Bootloader ausgestattet. Der ganze Vorgang dauert in der Regel 15-25min. Wenn alles geklappt hat startet der RPI danach neu und ihr werdet von der XBMC-Oberfläche begrüßt.

Installation des Flickr Addons

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