Archive for Dezember, 2009

Wubi ist ein Programm mit dem man ohne großen Aufwand ein Ubuntu direkt über Windows installieren kann. wubi logo Wubi   der Ubuntu Windows InstallerNormalerweise wird bei einer Ubuntu Installation ja der Master Boot Record (MBR) verändert, bei Wubi jedoch nicht. Es wird lediglich ein neuer Eintrag im Windows Bootmenü für Ubuntu hinzugefügt. Selbst für die Daten wird keine extra Partition benötigt, da die ganzen Dateien in einer virtuellen Festplatte direkt auf der Windows Partition angelegt wird. Diese virtuelle Partition besteht aus einem Ordner und einer Art Container-Datei für Ubuntu. Bei der Installation kann man den Speicherort und die Größe für Ubuntu festlegen, wobei die max. Größe 30gb beträgt. Da man ja aber üblicherweise von Ubuntu aus auf seine Windows Paritionen zugreifen kann, sollte das eigentlich ausreichen. Dieser Weg vereinfacht eine eventuell spätere Deinstallation erheblich. Da nur derEintrag aus dem Bootmenü und der jeweilige Ordner auf der Festplatte gelöscht werden muss, bzw. Wubi einfach wie jedes anderes Windows Programm deinstalliert werden kann.

Bei der Installation prüft Wubi ob man ein 32 oder 64bit Betriebssystem verwendet und lädt dann die jeweils aktuelle 32 oder 64bit Version herunter. Man muss also nichts weiter tun, außer Wubi zu starten und die paar Einstellungen vorzunehmen. Alle nötige wird direkt aus dem Internet heruter geladen.

 image?target=Wubi%2Finstaller Wubi   der Ubuntu Windows Installer

Die Installation ist kinderleicht, wie ihr auf dem Bild sehen könnt.
Aktuell wird von Wubi die Ubuntu Version 9.10 installiert.

Hier könnt ihr Wubi herunterladen.

weitere Links:
http://wubi-installer.org
http://wiki.ubuntuusers.de/Wubi

Post to Twitter

Linux-Distributionen

Immer wenn sich die Gelegenheit bietet, gehe ich im Netz auf die Suche nach einem neuen Root-Server für die SETI.Germany Homepage und eventuell auch für mich. Aktuell habe ich zwei virtuelle Server von unterschiedlichen Anbietern für 9€ und 10€  pro Monat. Damals waren die virtuellen Server einfach nur als Spielwiese für mich gedacht um ein paar Daten von überall zugänglich zu machen zB. Webtemp Statistiken von meinem PC, oder auch für mich und Bekannte ein paar Web-Tools im Netz zu haben. Da ich auch kein Linux Profi bin und meistens nur mit SUSE Linux zu tun habe, habe ich mich gerade bei den virtuellen Server für eine andere Distribution entschieden, darunter Debian und Ubuntu. So konnte ich von beiden die Eigenheiten und kleinen Unterschiede genauer betrachten. Da Ubuntu auf Debian basiert sind die Unterschiede wirklich nur klein. Ich seh das ganze natürlich dann auch immer mit dem Hintergedanken, das ein neuer SG-Server, oder eventuell auch noch der alte, dann irgendwann auch mal mit solch einem Betriebssystem ausgestattet wird.

Der große Nachteil bei openSUSE ist ja leider, das ca. jedes halbe Jahr eine neue Version veröffentlicht wird und ein Upgrade meistens nicht immer so problemlos abläuft. Viele raten einem deshalb immer gleich die aktuelle Version komplett neu zu installieren. Was natürlich auf einem Webserver nicht gerade praktisch ist…
Für Firmen und/oder Personen die es sich leisten können würde sich als Alternative der SUSE Linux Enterprise Server (kurz SLES) anbieten, wo man für teures Geld eine garantierte Update/Upgrade Funktion erkauft. Aktuell ist auf dem alten SETI.Germany Server jedoch noch SUSE 10.1 installiert, welches mittlerweile gar nicht mehr unterstützt wird und auch nicht mehr mit Updates beliefert wird. Und das nach gerade mal 2 Jahre Betrieb…

Und genau hier kommen die kostenlosen Distributionen Debian und Ubuntu ins Spiel, welche über eine sehr gute Upgrade-Funktion verfügen, welche den wechsel auf die jeweils aktuelle Version erleichtern. Bei Ubuntu gibt es auch sogenannte LTS (kurz Long-Time-Support) Versionen, wo es 3 Jahre lang Updates für die Desktop-Version und 5 Jahre für die Server-Versionen gibt. Der normale Turnus für die nicht LTS Versionen liegt bei ca. 6 Monaten. Und jede vierte Version (also alle 2 Jahre) wird eine neue LTS Version veröffentlich. Wobei gerade der Wechsel von einer LTS Version zur nächsten extrem gut funktionieren soll.

Debian wird aktuell von so gut wie jedem Hoster angeboten, bei Ubuntu sieht es da etwas schlechter aus. Da bei Ubuntu meist recht schnell Updates verfügbar sind und somit auch aktuelle Hardware Komponenten von Notebooks und PCs meist sehr gut und schnell erkannt werden, geht der Trend bei der Distributions-Wahl immer mehr in Richtung Ubuntu.

Natürlich gibt es auch noch viele weitere Distributionen wie CentOS, Gentoo, Fedora, Knoppix, Red Hat welche allerdings nur für einen bestimmten Kundenbereich interessant sind.

Ich für meinen Teil werde mich vermehrt mit meinen Favoriten Debian und Ubuntu beschäftigen, da ich bei diesen das meiste Potential für Windows-Umsteiger sehe und diese auf einem Webserver bevorzugen würde.

Post to Twitter

mein erster Blog

Ich habe mich lange gedrückt, doch jetzt ist es endlich passiert, mein eigener Blog ist online gegangen. Ich werde jetzt mal auf die Suche nach ein paar nützlichen Plugins gehen ;-)

Update: habe einen sehr schönen Theme gefunden und das Twitter Plugin installiert

Post to Twitter